Ferien Hotel Krone Post 400x300

Ferienbericht aus Simonswald / Schwarzwald

 24. - 30. Juni 2018

 

Nun gehören die sonnigen Sigristen-Ferien bereits wieder der Vergangenheit an. Wir waren eine kleine, feine und grossartige Gruppe, die wunderbar zusammen harmonierte. Es wurde viel gelacht und man verstand sich ausgezeichnet. Aber nun von Anfang an.

Sonntag, 24. Juni 2018
Der Kleinbus, gesteuert von unserem Chauffeur Fritz, seine Frau Silvia und Kurt aus dem Baselbiet, wartete bereits am vereinbarten Ort in Schlieren auf uns. Zu uns stiess auch Charlotte, die mit dem Zug und Bus aus Wohlen anreiste.

 

Nun ging die Reise bereits zu sechst los nach Zürich um Maria, Peter und Werner abzuholen. Zügig legten wir die Strecke nach Winterthur zurück. Hier erwarten uns Claudia, Irma, Sonja und Markus aus den Kantonen St. Gallen und Thurgau. So durfte ich alle 13 Teilnehmenden herzlich begrüssen. Selbst für unseren erfahrenen Chauffeur war die Strecke neu. Sie führte über Schaffhausen-Bargen nach Behla-Hüfingen, wo für den Mittagsimbiss im Gasthaus Kreuz Plätze reserviert waren. Wer es noch nicht merkte, dass wir in Deutschland angekommen sind, passierte dies spätestens jetzt, als sie die gefüllten Teller vor sich sahen. Fast alle hatten Mühe, die riesigen Portionen zu essen. So ging leider viel zu viel wieder in die Küche zurück. Wirklich satt, führte uns der Weg quer durch die wunderbare Schwarzwaldlandschaft über Bräunlingen-Eisenbach, und wie überall wegen Bauarbeiten gesperrt, auf Umwegen nach Vöhrenbach-Furtwangen-Gütenbach ins Simonswäldertal nach Simonswald, in unser vorübergehendes Domizil im Gasthaus Hotel Krone Post. Wir wurden herzlich begrüsst. Nach dem Empfang der Zimmerschlüssel bezogen wir unsere Zimmer. Vor dem Nachtessen trafen wir uns für einen kurzen Rundgang durchs Dorf.
Beim Nachtessen konnten alle aus der grossen Karte wählen, was er gerne mochte.

 

Montag, 25. Juni
Nach dem ausgiebigen Frühstück vom Büffet, führte uns Fritz mit dem Bus nach Bleibach zur Bahnstation. Wir zogen es vor, mit dem Zug nach Freiburg in die Stadt zu fahren, da wir mit der Gästekarte unentgeltlich mit dem ÖV fahren konnten. Die Fahrt dauerte 30 Minuten. In Freiburg führte ich die Gruppe in die Altstadt zum Münster, wo wir uns     am Nachmittag wieder treffen sollten. So konnten alle individuell die Stadt erkunden, einkaufen und speisen. Auf dem Marktplatz war wie jeden Tag der Bauernmarkt. Am Nachmittag liefen wir wieder gemeinsam zum Hauptbahnhof, wo uns der Zug zurückführte. In Simonswald war Freizeit. Die Einen gingen baden, die Anderen noch einkaufen. Ab 17.00 Uhr war Grillade im Hotelgarten. Ein gemütlicher Tag ging fröhlich zu Ende.

 

Dienstag, 26. Juni Wandertag
Nach dem Frühstück schnürten wir unsere Schuhe und losging es in das Ettersbachtal. Der Weg stieg stets aufwärts auf der Asphaltstrasse. Doch bald nach rechst auf den Wanderweg, bergan, bis wir die Höhe erreichten. Mehr oder weniger eben auf einem wunderbaren Weg, manchmal durch den Wald, der Wiesen entlang mit weitenden Kühen. Hoch oben mit einer wunderbaren Sicht auf Alt Simonswald und Unter Simonswald. Nach gut eineinhalb Stunden begann der etwas steile Abstieg an Bauernhäusern vorbei zum Märchenkaffee. Das Restaurant heisst so, weil vor 80 Jahren der damalige Besitzer mit viel Liebe zum Detail verschiedene Märchen aus Stein gestaltete, die nun besichtigt werden können. Nach dem Imbiss wählten drei Männer den steileren Weg, doch die meisten spazierten am Fluss «Wilde Gutach» entlang zurück nach Alt Simonswald ins Hotel. Wieder Freizeit. Nachtessen. Danach war Minigolf angesagt. In drei Gruppen bewältigen wir die verschiedenen Stationen.

 

Mittwoch, 27. Juni Ausflugstag
Einer Teilnehmenden ging es heute gar nicht so gut und sie zog es vor, im Hotel zu bleiben. Doch pünktlich um 10 Uhr, startete Fritz den Kleinbus. In einer wundervollen Fahrt führte uns der Weg in den Nordschwarzwald, durch Freudenstadt an den Mummelsee. Leider hatte es im Nordschwarzwald sehr viele Wolken und ein etwas kühler Wind, sodass wir eine Jacke anziehen mussten. Bei Werbeveranstaltungen muss man immer vorsichtig sein, gell Markus, Peter und Werner. Viele Kosmetika gratis aber obendrauf noch ein Parfum, das bezahlt werden musste, obwohl es nicht so jedermanns Duft war. So sah man diese drei mit ihren Kosmetiktaschen herumspazieren.
Das obligatorische Durchstöbern der Touristenartikel war fast ein Muss. Ein Imbiss im Restaurant und ein wunderschöner Spaziergang dem sagenumworbenen See entlang. Der Besuch in der Kapelle durfte auch nicht fehlen. So verging die Zeit im Fluge und es galt den Heimweg unter die Räder zu nehmen. Nach einer schönen Rückfahrt durch eine andere Gegend mit etwas Stau, erreichten wir unser Hotel frühzeitig. So konnten noch den Freizeitmöglichkeiten gefrönt werden. Beim Nachtessen, immer wieder mit demThema: «WM». Dies bewog ein Teilnehmer, aufs Zimmer zu gehen. Die anderen auf den Minigolfplatz. Und was lief auf dem grossen Bildschirm beim Kiosk? Die WM! So konnte gespielt und ab und zu einen Blick auf das Spiel geworfen werden und man war orientiert.

 

Donnerstag, 28. Juni Besichtigungs- und Wandertag
Nach dem Frühstück um 9.30 Uhr, spazierten wir Richtung Ober Simonswald immer dem Fluss entlang. Beim Oberen Felsen machten wir einen Abstecher zur historischen, 1712 erbauten und 1974 restaurierten, Ölmühle. Um 10.15 Uhr konnte unsere Gruppe eine Führung durch die Mühlen und das Museum geniessen. Gerne wurde das wunderbare Wahlnussöl gekauft. Aus einem Nebengebäude duftete es von frisch gebackenem Holzofenbrot und im Freien kreierten Frauen wunderbare «Strieble», (Teigküchlein mit Puderzucker bestreut), die natürlich probiert werden mussten.
Nun ging es wieder hoch auf den Wanderweg. An weidenden Ziegen, wiederkäuenden Kühen und an Mühlen vorbei, führte der Weg durch den Wald bis zum Festplatz in Ober Simonswald über die Brücke und Hauptstrasse, direkt ins Café Huber, wo auf der Terrasse reserviert war. Der Wirt begrüsste uns herzlich und freute sich über uns Schweizer. Nach dem feinen Mittagsimbiss spazierten wir wieder gemütlich nach Hause. Freizeit, Nachtessen und Nachtruhe.

 

Freitag, 28. Juni Ausflugstag
Für diesen Ausflugstag mussten wir umdisponieren. Eigentliches Ziel war der Belchen im Südschwarzwald. Aber die Durchgangsstrasse war gesperrt und wir hätten einen grossen, zeitraubenden Umweg fahren müssen, so haben wir verzichtet. Pünktlich um 10.00 Uhr startete Fritz den Bus, es ging ins Elztal und durchs Prechtal ins Kinzigtal zum Freilichtmuseum Vogtsbauernhof. Ganze drei Stunden hatten wir zur Verfügung um die alten Gebäude und Gerätschaften zu begutachten. In diese Zeit fiel auch der Mittagsimbiss. Da alles individuell geschah, trafen wir uns pünktlich zur Heimreise.

 

Samstag, 30. Juni Wandertag
Heute soll es besonders warm werden. Also genügend Wasser in den Rucksack. Fritz zog es vor, mit dem Kleinbus ins Nachbardorf zu fahren, damit wir unabhängig sind. So konnte er uns bis zum Anfang des Waldlehrpfades führen. Der Aufstieg auf der Asphaltstrasse wurde uns damit erspart.    Dennoch ging es stetig bergauf, bis wir den Wald und die Waldmännchen erreichten. Diese informierten Klein und Gross über die Waldbeschaffenheit, verschiedene Hölzer etc. An Kapellen vorbei und einer Plattform mit Sicht auf Bleibach, Gutach und Kollnach. Schliesslich gelangten wir auf den Pirschweg und es galt heimische Waldtiere zu entdecken. Ein Halt wurde bei der Grillstation gemacht. Da nochmals ein Halt im Märchenkaffee vorgesehen war, haben wir auf das Grillieren verzichtet. Nun ging der Weg wieder abwärts dem Ausgangsort entgegen. Zurück mit dem Bus, mit einem gemütlichen Zwischenhalt für eine süsse oder herzhafte Versuchung im Märchenkaffee. Freizeit. Am späteren Nachmittag fand eine Trauung im Hotelgarten statt mit anschliessender Feier im Hotel. Wir fanden uns nochmals beim Kiosk ein und einige spielten nochmals Minigolf, die andern liessen den letzten Abend gemütlich ausklingen. Es musste ja noch gepackt werden. Niemand ahnte, dass es auch eine schlaflose Nacht für Einige von uns geben wird. Trotz mehrmaliges Ermahnen des Wirtes, wurde die Musik bei der Hochzeit jeweils nur kurz zurückgestellt. Trotzdem, letztes Frühstück bevor wir uns verabschieden.
Dem Wirt war es am Morgen beim Frühstück alles andere als Wohl und er vergütete den am stärksten Betroffenen unserer Gruppe etwas von einer Übernachtungstaxe. Was gerne angenommen wurde. Auf neuen Wegen, durchs schöne Wutachtal-Blumberg-Randen, führte uns Fritz wieder zurück in die Schweiz. Bei Andelfingen nahmen wir noch einen kleinen Mittagsimbiss ein. Halt in Winterthur. Es hiess die Ersten zu verabschieden. So verliessen uns Claudia, Irma, Sonja und Markus. Fritz peilte daraufhin Dübendorf an. Dort verabschiedete sich auch Werner. In Zürich-Wipkingen Peter und Maria, dann waren Werner und Ursula in Schlieren an der Reihe. Der Weg führte nach Wohlen und zuletzt brachte Fritz den Bus zurück, um mit seinem PW mit Silvia und Kurt nach Hause zu fahren. Ich danke allen Teilnehmenden für das gute Gelingen dieser Sigristen-Ferien Woche. Einen besonderen Dank gilt Fritz Schwörer für das umsichtige Lenken des Kleinbuses. Wir sind dankbar, dass alle mehr oder weniger gesund zu Hause ankamen.

Bericht: Ursula Räbsamen

 

Bilder: Ursula Räbsamen

Bericht: PDF

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