GSK II Leuenberg 2017 13

Berichte aus dem GSK II

Leuenberg

25. - 30. September 2017

Montag 25. September 2017

Heute Morgen sind viele freudige Teilnehmer im Leuenberg Seminarhotel zu einem Wöchigen Sigristenkurs eingetroffen. Bei Kaffee und Gipfeli fanden die ersten Gespräche statt. Von Urs Höfling und Marco Petrucci wurden wir begrüsst. Unser Kennenlernen fand mit spielerischen Elementen statt. Anschliessend gab es ein 4-gängiges Mittagessen.

Der Nachmittag begann mit Kommunikation, Verständnisübungen und Gesprächen.

Nach einer kurzen Kaffeepause fand ein Auflockerungsspiel mit Zahlen statt.
Am Ende des Nachmittags sahen wir eine Diashow der verschiedenen Kirchgemeinden der Teilnehmenden.

Jetzt freuen wir uns auf ein feines Abendessen.

Marianne Oliver & Sandra Leemann

Dienstag 26.09.2017 Morgen

Der heutige Morgen war in drei Teile eingeteilt. Im ersten Teil ging es um das Kirchenjahr und seine Festgottesdienste. Wir besprachen den Jahresfest-Kalender. Im zweiten Teil ging es um die liturgischen Farben und Bedeutungen, die wir besprochen haben. Der dritte Teil bestand aus der Sicht einer Floristin, Sandra Kunz. Sie gab uns Hinweise und Tipps und Anregungen, betreffend Blumenschmuck und Arrangement, für den Alltag und die Kirche.

Martin, Regina und Gabi

Dienstagnachmittag 26.09.2017

Nach dem feinen Mittagessen nahmen wir das Thema « Dekorationen» auf, wobei unsere Ideen und Fantasie gefragt wurde. Die Floristin Sandra Kunz, überraschte uns mit einem grossen Angebot an Blumen und Dekorationsmaterial, die sie uns mitbrachte.

Für den praktischen Teil gab sie wertvolle Tipps und Tricks damit wir uns erfolgreich mit dem Materialen arbeiten konnten. Eifrig setzten wir das erfahrene aus der Theorie in verschiedene Objekte um und konnten schon bald die ersten Stücke bestaunen. Jeder Teilnehmer durfte einen geeigneten Standort im Seminarhaus aussuchen, um sein Stück optimal zu präsentieren.

Als gemeinsamer Abschluss begutachteten wir unter den fachkundigen Augen von unserer Kursleiterin Sandra Kunz, jedes einzelne Unikat. Ein interessanter und lehrreicher Nachmittag ging wie im Flug vorbei. Vielen Dank für den interessanten Nachmittag.

Heinz, Elisabeth

Notizen Halbtagesbericht Mittwoch Vormittag

Der Mittwochvormittag war voll und ganz dem Thema Akustik gewidmet.

Audioagogin Priska Zürcher brachte uns in einem interessanten Vortrag das Thema Schwerhörigkeit näher.

Von der Anatomie des Ohres, über die sozialen Folgen im Alltag bis zu den Möglichkeiten, mit hörbeeinträchtigten Menschen zu kommunizieren, sind wir mit einer breiten Themenpalette konfrontiert worden.

Schwerhörigkeit bedeutet für die Betroffenen eine gewaltige Herausforderung fürs ganze Leben!

Anhand von theoretischen und praktischen Beispielen konnte uns eindrücklich vor Augen geführt werden, was Schwerhörigkeit wirklich bedeutet und wie es sich anfühlen kann, am Puls des Lebens stets in der hintersten Reihe zu stehen, kann eine mögliche Empfindung sein.

Gegen hörbedingte Missverständnisse nützt eigentlich nur Humor!

Der zweite Teil war den technischen Herausforderungen und Möglichkeiten in der Kirche gewidmet. Markus Müller, Akustiker und Projektleiter der Firma Muribaer AG, hat uns auf verständliche Art erklärt, unter welchen Bedingungen eine induktive Schwerhörigenanlage funktioniert, und wo mögliche Schwächen verborgen sein können.

Die Wichtigkeit, dass eine Audioanlage in einer Kirche nur dann zufriedenstellend funktioniert, wenn die entsprechenden Parameter von einer Fachperson korrekt eingestellt und eingemessen werden, konnte anhand von Audiobeispielen demonstriert werden. Lautstärke ist eben nicht zwingend gleichbedeutend mit Verständlichkeit! Auch spielt die Sprechtechnik der Protagonisten eine entscheidende Rolle.

Hölstein, 27.09.2017

Thomas, Erwin und Alfred

Kursbericht vom Mittwochnachmittag 27.9.2017

Federico Castro + Claudio Friederich

Dank Herr Max Bretscher von der Firma muribaer AG, wurden wir spannend und fachgerecht über die Technik der Turmuhren und Glockenanlagen informiert. Ein Kurs, dem natürlich jeder Sigrist und Mesmer mit Spannung beigewohnt war.

Dank der professionellen Erklärungen durch einen Begeistert Turm und Uhr Mechaniker.

Und seinen humorvollen Anekdoten war es ein kurzweiliger, informativer und toller Kursnachmittag.

Wofür wir uns recht herzlich bedanken.

Claudio und Federico

Proffessionelle Reinigung

Peter Burkhard, Firma WIBIS

Wir lernten die verschiedenen Aufgaben der Reinigung kennen, und wissen nun mit welcher Methode wir lose und haftende Verschmutzungen entfernen können. Wir kennen die Grundlagen: von oben nach unten und von sauber nach schmutzig.

Uns wurde auch das vier Farben- Prinzip erklärt, da dies sehr wichtig ist für die Hygiene. Er stellte uns auch die verschiedenen Reinigungsgeräte vor.

Anschliessend lernten wir noch die verschiedenen Reinigungsmittel und deren Wirkstoffe kennen. Grundsätzlich gilt beim Reinigungsmittel: weniger ist mehr.

Herr Burkhard konnte auch alle unsere Fragen kompetent beantworten, was sehr hilfreich war für uns.

Roger, Monika und Bruno

Donnerstagnachmittag, 28.9.2017

Thema Erste Hilfe

Frau Michèle Schwager vom Samariterverein Waldenburg frischte mit uns das bestehende Wissen in erster Hilfe wieder auf.

Vom veralteten «GABI» bis zum heute aktuellen Ampelzeichen rot-gelb-grün wurden sämtliche Themen behandelt: Bewusstlosenlagerung, Wärme/Sichtschutz mit Wärmefolie, Verbandstechnik, Reanimieren mit Herzmassage und Defibrillator, Bergung von Personen (speziell in der Kirche).

In Gruppenarbeiten wurden diese Übungen unter Anleitung von Frau Schwager ausgeführt.

Anschliessend wurden die von uns gewünschten Themen ( Epilepsie, Herzinfarkt, Hirnschlag, Allergien) ausführlich erklärt.

Nach diesem Refresherkurs in Sachen Nothilfe sind wir nun alle bestens gerüstet für hoffentlich keine auftretenden Erste Hilfe Einsätze in unseren Kirchen.

Werner und Simone

Am Freitag den 29.09.2017 haben wir schon unseren 5 Kurstag zum Thema: «Kirchliches Leben»

Wie gewohnt hat uns Pfarrer Marco Petrucci spielerisch in den Morgen geführt.

Durch die Abgabe des Arbeitsblattes «verstehen – erklären» kirchlicher Begriffe und den anschliessenden lebhaften Austausch im Plenum waren sehr hilfreich alles zu verstehen.

Die nächste Herausforderung an uns war «Welche Sprichwörter stehen in der Bibel?»

Erstaunlicherweise werden auch noch in der heutigen Zeit, viele Sprichwörter aus der Bibel verwendet.

Das was in der Bibel steht ist also alt aber nicht veraltet. Die Bibel ist auch heute noch ein Wegweiser durch’s Leben.

Durch das kennenlernen des Inhaltsverzeichnisses in der Bibel, Stellte ich fest, dass es Parallelen zwischen dem AT und NT gibt.

Hildegard und Heidi

Freitagnachmittag 29.09.2017

Am Freitagnachmittag haben wir über Theologie, Kirchliche Geschichten, Kasualien und Liturgien gesprochen und gelernt.

Die Gesangsbücher sind nicht nur da zum Singen sondern haben auch viele andere Funktionen z.B. Notliturgie die aus 5 Teilen besteht (Sammlung, Anbetung, Verkündigung, Fürbitte und Sendung.)

Wir haben auch über das Abendmahl gesprochen und gelernt, dass es von Kirchgemeinde zu Kirchgemeinde variabel ist. Ein Traditionelles Abendmahl besteht aus: Einsetzungsworte, Brot, Traubensaft und Abschlussgebet (Ob ein grosser Gemeinschaftskelch oder div. kleine Kelche weitergereicht werden variiert).

Allgemeine offene Fragen dazu wurden auch noch ausdiskutiert.

In dem Film von Ulrich Zwingli den wir geschaut haben ging es um die Reformation in Zürich und die Auswirkungen davon auf die ganze Schweiz/Ausland.

Ulrich Zwingli wurde in Wildhaus geboren, besuchte die Lateinschule in Basel/ Bern hat noch Theologie studiert wurde später Pfarrer in Glarus, Einsiedeln und Zürich.

Ulrich Zwingli begann gegen alles nicht Biblische zu lehren (Ablasshandel, Wahlfahrten).

Das Hauptproblem in dieser Zeit war wie weit die Gesetzte der Bibel verbindlich sind.

Die erste Zürcher Bibel wurde von Zwingli 1531 abgeändert und gedruckt.

Zum Abschlus des Kurses gehen wir mit den Teilnehmern nach Waldenburg Essen.

Rita und Arbnor

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